Gerade unter Massivholz oder Granit sind Unterbauspülen sehr beliebt. Sie werden von unten unter die Arbeitsplatte geklebt, und kein störender Rand ist beim hineinarbeiten vorhanden. Eine Unterbauspüle von Systemceram kann an den Ecken gerundet sein, oder auch eckige Versionen sind mittlerweile im Handel erhältlich. Die gerundeten Formen haben den großen Vorteil, dass gerade die Ecken leichter gereinigt werden können.

Der Hersteller Systemceram bietet die Möglichkeit, alle Keramikspülen mit eine Oberflächenbeschichtung zu liefern. Es wird eine Beschichtung auf die Keramikspüle aufgebraucht, wodurch Verschmutzung und Verunreinigung wesentlich schwerer ins Material eindringen können. Ein weiterer Nebeneffekt ist der sogenannte "Lotuseffekt". Feuchtigkeit und Wasser perlen auf der Oberfläche ab. Diese Beschichtung wird beim ersten Mal direkt ab Hersteller aufgebracht, und braucht nicht wieder erneuert werden. Die Beschichtung löst sich, bei normalem Gebrauch, auch nach Jahren der Nutzung nicht ab.

Zur Reinigung genügt warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Hartnäckige Verschmutzungen sind mit nur mäßig scheuernden Reiniungsmittel (handelsübliches Cerafix) und einem Schwamm ohne Scheuerseite zu entfernen.

Da die keramische Oberfläche härter als Metall ist, kann es vorkommen, dass Metall (z.B. Topfböden) abgerieben werden. Eventuelle Metallabriebspuren (dunkle Streifen) sind mit einem handelsüblichen Reiniger Cerafix für Glaskeramik-Kochfelder zu entfernen.

Es sollte das Ziehen harter, scharfkantiger Gegenstände über die Keramioberfläche vermieden werden. Ebenso die Verwendung scharfer Keramikmesser. Beides kann zu Kratzspuren führen.